Vor Kurzem habe ich online das tschechische Archiv für Kirchbücher gefunden:
https://digi.ceskearchivy.cz
Man kann hier zwischen den Sprache Deutsch, Englisch und Tschechisch wählen und bekommt dann eine praktische Anleitung. Neben Kirchbüchern verschiedener Religionen findet man hier auch Chroniken, Bücher, Karten und vieles mehr.
Zu Beginn hatte ich die Befürchtung, dass sie Kirchenbücher in Tschechisch verfasst sind. Zum Glück sind aber die Kirchenbücher der Gemeinden nahe der Grenze zu Österreich im Deutsch verfasst. Für die Suche in Gemeinden im landesinneren muss man natürlich die Tschechische Sprache verstehen.
Liebe Grüße und viel Spaß beim Suchen!
Anita
Donnerstag, 21. Februar 2019
Mittwoch, 26. September 2018
Ortschronik Reinberg-Litschau
Seit Juli 2012 gibt
es eine Ortschronik von Reinberg-Litschau. Martha und Franz Wagner
haben die Geschichte und die Häuserchronik der Streusiedlung am
Litschauer Reinberg recherchiert. Das Buch ist das Ergebnis langer
Such- und Forschungsarbeit der Autoren.
Der erste Teil des
Buchs beschäftigt sich mit der Geschichte des Reinbergs, mit der
Besiedelung im 18. Jahrhundert, die Zeit der Grundherrschaft, Militär
und Kriege, dem Schulwesen, der Land- und Textilwirtschaft und der
Entwicklung der öffentlichen Infrastruktur sowie der
Pfarrgeschichte.
Der zweite Teil des
Buchs beinhaltet eine detaillierte Häuserchronik. Das Buch macht die
Lebensverhältnisse der letzten Jahrhunderte im Waldviertel
anschaulich, und ist deshalb nicht nur für die Bewohner von
Reinberg-Litschau sehr zu empfehlen.
Mitglieder der
Familie Jungherr lebten von 1731 (Beginn der Besiedelung) bis 1969 in
dieser Streusiedlung.
Das Buch ist
erhältlich bei Hannes Kainz, 3861 Reinberg-Litschau 24, Tel 0664/ 25
22 155. Bestellungen für den Postversand: Franz Wagner 3852
Weissenbach 58, Tel 02864 26023, e-mail: franz_wagner1@gmx.at.
Verkaufspreis: 25 Euro.
Das Buch ist nicht
im Buchhandel erhältlich (keine ISBN-Nummer).
Samstag, 15. September 2018
Ein Buch entsteht
Nach
ca. acht Jahren Forschungsarbeit hatte ich auf dem Weg ins Büro in
der U-Bahn einen Geistesblitz: Ich fasse alle meine Funde in einem
Buch zusammen.
Meine
Funde aus Amerika und Deutschland hatte ich bis dahin zwar
gespeichert, aber alles war lose und ohne System. Also überlegte ich
mir wie ich das aufbauen sollte. Es sollte einen Amerika- und einen
Deutschland-Teil geben, einerseits historische Unterlagen und
andererseits Funde von heute lebenden Nachkommen. Außerdem wollte
ich die gesammelten englischsprachigen Nachrufe und sonstigen Texte
auf Deutsch übersetzen und um einen besseren Überblick zu gewinnen,
habe ich Stammbäume zusammengestellt.
Nach
einigen Monaten, mehrmaligen Korrekturlesen und Abänderungen hatte
ich schließlich im August 2016 mein erstes Buch mit 284 Seiten in
der Hand. Kurz danach entdeckte ich newspapers.com wo ich in
kürzester Zeit mehr als 600 Nachrufe, Berichte über Beerdigungen,
Hochzeiten, Verlobungen und Brautpartys fand. Mehrere Monate dauerte
es, alles auf Deutsch zu übersetzen. Schon im Juni 2018 war mein
zweites Buch mit 325 Seiten fertig.
Die
Ahnen in Österreich waren, wie gesagt, schon bis ins Jahr 1736
zurück erforscht. Trotzdem wollte ich selbst auch in den
Kirchenbüchern recherchieren um Ergänzungen zu machen, eventuelle
Fehler zu korrigieren und um dort weiter zu machen wo die Forscher im
Waldviertel aufgehört haben. Zeitweise war es frustrieren, wenn ich
die Kurrentschrift nicht entziffern konnte oder wenn in den
Kirchenbuch-Einträgen weniger Information zu finden waren als ich
hoffte. Trotzdem schaffe ich es immer wieder E-Mails ins Waldviertel
zu schicken mit „neuen Leuten“ die ich gefunden habe. Das Buch
mit meinen Österreich-Funden hat „nur“ 161 Seiten, Band 2 ist
bereits in Arbeit. Auch das Amerika-Buch-Teil 3 wächst vor sich hin.
Liebe
Grüße,
Anita
Freitag, 7. September 2018
suche im deutschsprachigen raum
Noch
mehr Möglichkeiten für die Personensuche bieten folgende Links:
Vernetzte Schulkollegen in Deutschland und Österreich: stayfriend.de
Partezettel aus Deutschland: trauer.rp-online.de und
volksfreund.trauer.de
Historische Berliner Adress- und Telefonbücher: adressbuch.zlb.de
Krieger- und Gefallenendenkmäler in Deutschland und Österreich:
www.denkmalprojekt.org
Netzwerke für berufliche Weiterentwicklung: xing.com und
linkedin.com
Soziales Netzwerk: twitter.com
Speziell
für die Suche in Österreich kann ich diese Internetseiten
empfehlen:
http://anno.onb.ac.at/anno-suche
Volltextsuche
in den Beständen der Österreichischen Nationalbibliothek. Hier kann
man mehr als 1000 Zeitungen und Zeitschriften im Zeitraum 1689 - 1947
durchsuchen.
www.wien.gv.at/kultur/archiv/
Das
Wiener Stadt- und Landesarchiv verwahrt die historischen
Meldeunterlagen der Bundespolizeidirektion Wien von 1904 bis 1975.
Man kann hier mittels eines Formulares Auskunft über eine bestimmte
Person beantragen. Achtung: Vorher bitte unbedingt über Kosten,
Voraussetzungen und Datenschutz informieren! Die Auskunft erhält man
innerhalb von 2 Monaten.
Genteam.at
Hier
findet man Datenbanken von Historikern und Ahnenforschern für
Ahnenforscher, Heimatforscher und Historiker. Nach der Registrierung
kann man kostenfrei auf alle Datenbanken zugreifen. Sehr hilfreich
ist auch die Ortssuche. Bei kleinen Ortschaften ist oft unklar zu
welcher Pfarre sie gehören, oft ändern sich die Zuständigkeiten im
Lauf der Geschichte. Hier kann man das herausfinden.
Donnerstag, 6. September 2018
Images of America - Clinton
Clinton,
Mississippi, is the home of Mississippi College, the state's oldest
existing institution of higher learning. Clinton produced statesmen
such as Walter Leake, writers and artists such as Barry Hannah and
Wyatt Waters, and modern celebrities such as Lance Bass and Mandy
Ashford. Clinton began as the Mount Dexter trading post on the Old
Natchez Trace. The town was founded as Mount Salus in 1823 by Walter
Leake, one of Mississippi's first U.S. senators and the third
governor. Six years later, Clinton fell one vote short of becoming
the state capital. This pictorial history is a chronicle of Clinton's
most indelible individuals, families, and institutions.
Walter
Leake‘s great grandson Dr. Henry Williamson Johnston married Sallie
Iungherr, the only surviving child of Theodore Iungherr. He
immigrated to the USA on December 17, 1831 at the age of 25 years.
Where did he came from? I found two sources with different
information. He was born 1806 in Brunswick OR in Eisenbach, Bavaria.
I am proud I found 360 descendants of Theodore.
This
amazing book contains details about the family of Sallie and Henry
Johnston, pictures of some members of the family and – very
fascinating – a photo of the store on West Leake Street run by
Katherine R. Johnston!
On
the cover of the book we can see the Victorian-style residence built
around 1900 by Sally Iungherr (Younger) Johnston. Today it is the
home of her great granddaughter Lyda Gilmore and her husband Robert.
Mittwoch, 5. September 2018
discoveries in America
Welcome to my blog about my genealogical research. After 5 posts in
German language it‘s now time for a post in English language.
The
Jungherr‘s I found in America can be devided into six lines.
1.
Descendants of Dr. Erwin Leopold Jungherr. He was born in Salzburg,
Austria, studied in Vienna and immigrated to America in the 1920‘s.
He continued his studies at Columbia University and at the
universities of Michigan and Chicago.
Erwin
was an assistant professor at the experimental station at Montana
State College from 1924 to 1930 and that year joined the staff of the
Texas Agricultural and Mechanical College and then went to the
University of Connecticut.
At
the time of his death he was a pathologist an the American Cyanamid
Company‘s Lederie Laboratories in Pearl River, New York. He was an
authority on diseases of fowl.
He
left his wife, three sons and two daughters.
2.
Descendants of Marie Kronfuss (nee Jungherr). She was the aunt of
Erwin and immigrated to America in 1893 with her husband Rupert. They
farmed in Medford, Wisconsin, and had four children.
3.
Descendants of Herman Jungherr. He war born in the 1860‘s in
Elvershagen in Pomerania, married in America and had three daughters
and one son.
4.
Descendants of Carl Yunkherr, Herman‘s brother. He changed the
writing of his name. I found 570 descendants of the two brothers.
5.
Descendants of Theodore Jungherr. He was born in Germany and
immigrated to America in 1831. In my next post I will write more
about his descendants.
6.
Descendants of Franz and Charlotte Jungherr. They lived in Westfalen,
Germany, and some of their children immigrated to America and lived
in Philadelphia. I found 850 descendants. In one of my next posts I
will write more about them.
Best
wishes,
Anita
Samstag, 1. September 2018
Manche Linien machen Probleme
Elvershagen
im Kreis Regenwalde in Pommern gehört zum Kirchspiel Obernhagen.
Heute heißt die Siedlung Łagiewniki und liegt in der Gemeinde Resko
in der polnischen Woiwodschaft Westpommern.
Nur
die Kirchenbücher der Jahrgänge 1863-1945 haben den Krieg überlebt,
sie lagern heute im Evangelischen Zentralarchiv Berlin (www.ezab.de).
Von sieben Digitalisaten sind derzeit nur zwei online abrufbar unter
www.archion.de
(kostenpflichtig).
Warum
mich das interessiert?
Die
Brüder Herman und Carl Jungherr wurden in den 1860er Jahren hier
geboren und wanderten beide nach Amerika aus. Lustigerweise lies
einer von beiden die Schreibweise seines Namens ändern. Aus Jungherr
wurde so der Name Yunkherr.
570
Nachkommen der beiden konnte ich aufstöbern. Laut einem Nachruf
hatten die Brüder Geschwister in Deutschland, die ich leider noch
nicht recherchieren konnte.
Ein
weiteres Problemkind ist Theodore Jungherr (in manchen Quellen
Iungherr), ein Immigrant dessen Geburtsort leider nicht ganz klar
ist. Feststeht, dass er im Alter von 25 Jahren am 17. Dez. 1831 in
Amerika ankam und bis heute 360 Nachkommen hat. Eine Quelle besagt er
stammt aus Brunswick. Braunschweig ist heute eine Stadt, doch damals
war damit ein großes Herzogtum gemeint. Ohne genauerem Ortsname
komme ich hier nicht weiter.
Eine
andere Quelle besagt er stammt aus Eisenbach, Pfalz, Bayern. Ja, es
gibt ein Eisenbach in der bayrischen Pfalz, aber es gibt noch ca. 10
andere Orte in Bayern und Rheinland-Pfalz die den selben Namen haben…
Probleme
machen mir auch die Kinder von Franz (Jahrgang 1805) und Charlotte
Jungherr. Die Familie lebte in Nordrhein-Westfalen, Deutschland, und
einige Kinder sind in die USA ausgewandert. 850 Nachkommen konnte ich
finden, das ist leider relativ wenig wenn man bedenkt, dass die
beiden sieben (oder sogar mehr) Kinder hatten.
In
Deutschland sind die relevanten Bücher bereits auf archion.de
digitalisiert und ich habe einen netten Forscher-Kollegen
kennengelernt, der mir Fotos der Einträge im Tauf- und Trauungsbuch
geschickt hat. Wirklich neues konnte der Herr aber auch nicht herausfinden…
Gibt
es möglicherweise Forscher oder direkte Nachkommen die mir da
weiterhelfen können?
Lg,
Anita
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